Dean Snell's Philosophie

Heute fliegen die meisten Golfbälle die gleiche Distanz vom Tee.
Aber aus Entfernungen bis 100 Meter gibt es viele Unterschiede.
Spiele 6 bis 9 Löcher mit zwei verschiedenen Bällen und schlage aus 100, 70 und 30 Meter auf das Grün.
Wähle den Ball der Dir das beste Gefühl gibt und wo der Spin passt.
Der letzte Schritt passiert dann am Grün, wo die Golfspieler die Rolleigenschaften beobachten können.
Daher empfehle ich, dass sich Amateure bei der Wahl eines Golfballs an der Distanz unter 100 Meter orientieren sollten.
Die Wahl des richtigen Golfballs ist ein wichtiger Schritt in Richtung besseres Spiel.
 

Welcher Ball ist der Beste für Dich?

Es gibt am Markt sehr viele Golfbälle und alle werden anders vermarktet.
Dieser ist weich, jener ist hart, dieser ist für langsame Schwunggeschwindigkeiten oder hohen Spin oder niedrige Flugbahn, usw.
Wir wollen überprüfen wie Tour-Profis Ihre Golfbälle testen!
 

Putting Grün

Abgesehen davon,dass John Daly meine fünf Max Fly Black Max-Prototypen "getestet" hat und alle in einen See geschlagen hat,beginnen alle Elite-Spieler
den Balltest auf dem Grün.
Beginne deinen Test mit dem Putter und einigen verschiedenen Golfbällen.
Auf diese Weise kannst Du fühlen und hören wie weich jeder ist.
Heute gibt es eine Menge von 2-PC(Schicht)-Bällen, die eigentlich welcher gemacht werden als Tourbälle.
Ein Tour-Kaliber-Ball mit einer dünnen Urethan-Deckschicht wird leiser und weicher. Es ist wichtig, dass ein Ball gut klingt und sich gut anfühlt. Schließlich macht man mehr als 30 Prozent aller Schläge mit dem Putter.
 

Wiederherstellungszone (innerhalb von 40 Meter)

Ich nenne dies die "Erholungszone", denn, wenn ein Golfspieler aus 40 Meter mit einem Wedge in Regulation das Grün verpasst, dann muss er um das Par kämpfen.
Da ein durchschnittlicher Handicap-15-Golfer nur etwa vier Grüns pro Runde trifft, sollte viel Trainingszeit für diese Zone aufgewendet werden.
Verwende den Schläger, den Du für diese Zone bevorzugst und mache kurze Pitchschläge und Chips, dann kannst Du das Verhalten des Balles sehr gut bewerten.
Hat der Ball sofort angehalten? Bounct er einmal? Wie weit läuft er aus?
Dies kann ein aufwändiger Prozess sein, aber er wird einer der wichtigsten Faktoren bei der Auswahl des richtigen Balles sein.
 

Scoringzone (innerhalb von 100 Meter)

Die ist jene Distanz, wo Tour-Spieler am genauesten treffen. Denn bei dieser Distanz ist auch die Leistung von Ball zu Ball unterschiedlich.
Nach meiner Erfahrung mit Tour-Profis und durchschnittlichen Spielern, bekommt der bessere Spieler mit den Wedges doppelt so viel Spin auf den Ball und als Folge davon erhöht sich der Backspin am Grün.
Mit einem Ball, der schneller stoppt und dadurch den Roll reduziert, kann man zusätzliche Schläge aus dieser Distanz verhindern. Wenn der Ball sich in der Nähe der Pitchmarke befindet (und nicht ausrollt) ist dies eine gute Ausgangssituation.
 

Annäherungsschläge (innerhalb von 150 Meter)

Der letzte Schritt bei der Suche nach dem richtigen Golfball liegt bei mittleren und langen Eisenschlägen. Getestet wird meist gegen den Wind.
Fliegt der Ball sehr hoch, hat er zu viel Spin und wird deutlich kürzer landen.
 

Vom Tee

Ich bin kein Befürworter davon, Golfbälle mit einem Driver zu testen.
Denn der richtige Loft, der richtige Schaft und die eingesetzte Kraft sind unterschiedlich. Dies sind die besten Möglichkeiten, zusätzliche Länge zu lukrieren.